Mietkaution: Welche Möglichkeiten gibt es? - Haushaltstipp Nr. 405- Praktische-Haushaltstipps.de

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Mietkaution: Welche Möglichkeiten gibt es?

Bareinzahlung oder die moderne Alternative?

Mietet man eine neue Wohnung an, verlangt der Vermieter für gewöhnlich eine Mietkaution. Auf diese in Höhe von bis zu drei Kaltmieten gezahlte Sicherheitsleistung kann der Vermieter zurückgreifen, wenn man als Mieter eine Pflichtverletzung begangen oder die Wohnung beim Auszug nicht ordnungsgemäß zurückgelassen hat. War es früher üblich, die Kaution als Bareinzahlung auf einem separaten Vermieterkonto anzulegen, gibt es heute modernere Alternativen.

Die Mietkaution als Bareinzahlung ist veraltet


Um eine Wohnung mieten zu können, muss man als Mieter immer eine Mietkaution hinterlegen. Diese ist nicht zu verwechseln mit einer Provision. Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung gegenüber dem Vermieter und auch bei provisionsfreien Wohnungen zu bezahlen. Eine Provision hingegen ist ein Entgelt für den Makler oder eine Vermittlungsagentur.

Bis vor ein paar Jahren war die Bareinzahlung die gängige Methode der Kautionshinterlegung. Dabei wurde das Geld auf ein separates Vermieterkonto eingezahlt und bei Beendigung des Mietverhältnisses mit Zinsen wieder an den Mieter ausgezahlt. Heute gibt es eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, die auch zunehmend genutzt werden. Das liegt an folgenden Faktoren:

  1. Der Gesetzgeber erlaubt neben der Bareinzahlung mittlerweile weitere Möglichkeiten

  2. Eine Barkaution kann für den Mieter eine Art der Doppelkaution bedeuten. Während der alte Vermieter alles prüft und sich mit der Auszahlung bis zu zwölf Wochen Zeit lässt, muss man als Mieter in der Regel bereits eine Kaution an den neuen Vermieter zahlen. Für die meisten Haushalte bedeutet das eine hohe Doppelbelastung.

Die modernen Möglichkeiten der Kautionshinterlegung


Möchte man seine eigene Kaution nicht als Barkaution hinterlegen, kann man mit dem Vermieter folgende Alternativen in Betracht ziehen:

  • Sparbuch: Die Anlage der Kaution über ein Sparbuch ist ähnlich weit verbreitet wie die Barkaution. Der Mieter legt ein Sparbuch mit einem Sperrvermerk an und verpfändet dieses an den Vermieter. Bei Beendigung des Mietverhältnisses bekommt der Mieter das Sparbuch mit Zinsen und Zinseszins vom Vermieter ausgehändigt.

  • Bürgschaft: In diesem Fall wird die Mietkaution als eine Bürgschaft bei Banken oder sogenannten Kautionskassen hinterlegt. Bei dieser Möglichkeit bekommt der Vermieter die Kaution nicht in Form von Bargeld, sondern ein Zahlungsversprechen der Kautionskasse oder der ausstellenden Bank. Selbigen zahlen dann auch, wenn es zu Pflichtverletzungen seitens des Mieters kommt. Wichtig: Bei Kautionskassen kann jeder Mitglied werden und eine Bürgschaft erhalten, Banken gewähren dies häufig nur den eigenen, langjährigen Kunden.

  • Mietkautionsdepot: In diesem Fall kann man ein Fonds wie zum Beispiel einen Renten- oder Edelmetallfonds hinterlegen, was aufgrund der möglichen Rendite verlockend ist.



(Dies ist Haushaltstipp Nr. 405)

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