An die Nadel, fertig, los! - Haushaltstipp Nr. 403- Praktische-Haushaltstipps.de

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An die Nadel, fertig, los!

Handarbeiten boomen

Näh- und Handarbeiten erfahren in den letzten Jahren auch bei jüngeren Menschen einen regelrechten Boom. Neben Strickabenden und dem Austausch über günstige Stoffläden wird nun auch Sticken immer beliebter.
Sticken dient im Gegensatz zum Stricken nicht zur Herstellung von etwas wie etwa einem Schal, einer Mütze, einem Kleid, sondern soll in erster Linie Stoffe verzieren. Mühsam mit der Hand oder mit professionellen Stickmaschinen, die für größere Massen gedacht sind, wird Garn auf verschiedene Arten auf unterschiedliche Stoffe gesetzt.

© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

Ich will sticken - was muss ich wissen?


Die Sticktechniken

Verzierungen punkten mit Abwechslung. Aus diesem Grund gibt es ganz viele verschiedene Techniken zum Sticken. Wenn der Anfänger erst einmal die Grundtechniken wie dem Vor- und dem Rückstich verstanden hat, ist auch der einfache Kreuzstich simpel. Nach und nach darf man sich dann an neue Variationen wie dem Ketten-, dem Wickel- oder dem Zickzackstich versuchen.

Die Sticknadel

Elementar für das Sticken ist in erster Linie die Sticknadel. Es gibt unterschiedliche Nadeln wie die einspitzige, die zweispitzige oder die Hakennadel. Die Wahl wird aufgrund der jeweiligen Sticktechnik und dem Stoff entschieden. Auch ist es natürlich abhängig, ob mit der Hand oder mit der Stichmaschine gearbeitet wird.

Das Garn

Das Garn zum Sticken ist meistens 6-fädig. Stickwist und Perlgarn sind die Garne, die man heutzutage am häufigsten braucht, weil sie fein und glänzend sind. Außerdem lassen sie sich nicht so schnell teilen wie beispielsweise die Wolle, die zum Stricken verwendet wird. Ihre Verarbeitung wird dadurch einfacher.

Der Stoff

Auch der Stoff ist abhängig von der bevorzugten Sticktechnik. Seide, Stramin oder Leinen eignen sich für jede Technik, lediglich für den Kreuzstich sollte er so grob sein, dass die einzelnen Fäden zählbar sind. Dafür bietet sich vor allem ein zum Sticken angefertigter, siebartiger Stoff an. Von Stretch wird in der Regel abgeraten, da dieser sich zu schnell verzieht.

Rahmen und Muster

Um eine Gleichmäßigkeit beim Sticken zu ermöglichen, sollte der Stoff unbedingt unter Spannung stehen. Dafür spannt man diesen in einen sogenannten Stickrahmen ein. Auch wenn man bestimmte Muster oder Vorlagen sticken will, kann es so nicht zu einem Verrutschen kommen.

(Dies ist Haushaltstipp Nr. 403)

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