Alles Käse? - Haushaltstipp Nr. 391- Praktische-Haushaltstipps.de

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Alles Käse?

Kleine Käse-Kunde...

Schätzungsweise gibt es heute weltweit mehr als 3.000 Käsesorten. Neben zahlreichen heimischen Produkten findet man im Handel vor allem Käse aus der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien und Holland.

Auswahl und Aufbewahrung von Käse

Alle Käsesorten kauft man am besten, wenn sie ganz reif sind und verwendet sie innerhalb von 12 Stunden. Das gilt besonders für unausgereifte Sorten und frische Weichkäse. Halbhart- und Hartkäsesorten halten sich länger. Für die Aufbewahrung von kleinen Mengen im Kühlschrank (bis zu 1 Woche) sind Plastikbehälter gut geeignet. Dann sollt man den Käse 1 Stunde vor dem Verzehren heraus nehmen, damit er bei Zimmertemperatur sein Aroma entfalten kann.

Halbhart-, Hart und frischer Weichkäse, die über 40 Prozent Fett enthalten, können in Frischhaltefolie bis zu 3 Monaten eingefroren werden. Geriebener Parmesan hält sich im Tiefkühlfach ebenfalls gut. Auch Frischkäse mit hohem Fettgehalt lässt sich einfrieren, nicht jedoch fettarmer wie Hüttenkäse und Quark.

Käsesorten und ihre Verwendung

Frischkäse wie zum Beispiel Hüttenkäse schmeckt ausgezeichnet als Füllung für Cocktailtomaten oder mit Gemüse- oder Obstsalaten. Käsesorten mit niedrigem Fettgehalt wie Quark eignen sich sehr gut als Sahneersatz, um den Fettanteil wie etwa in einer Käse-Sahne-Torte zu reduzieren. Ricotta schmeckt köstlich als Füllung für Ravioli oder mit Pasta. Mozzarella, Hütten- und Doppelrahm-Frischkäse verfeinern Salate. Mozzarella ist auch die Käsesorte, die sich am besten für Pizzabeläge eignet.

Weichkäsesorten sind eine gute Ergänzung auf einer Käseplatte und eignen sich wie Frischkäse als Zutat für Salate. Ein Klassiker ist der Griechische Salat, eine Mischung aus gewürfeltem Feta mit Tomaten, Gurke, rote Zwiebeln und schwarzen Oliven. Gebackener Camembert mit Preiselbeeren ist eine beliebte Vorspeise oder ein leichtes Hauptgericht.

Blauschimmelkäse wie Gorgonzola, Roquefort, Danablue oder Dolcelatte reifen, indem sie im Innern des Käse Schimmel bilden, der ihnen den charakteristischen Geschmack und die Farbe verleiht. Diese Käsesorten schmecken wunderbar mit Birnen. Man kann sie auch sehr gut für Dips und Pasta-Saucen verwenden.

Halbhart- und Hartkäse enthalten weniger Feuchtigkeit als Weichkäse. Sie lassen sich leicht schneiden, daher stammt auch die Bezeichnung Schnittkäse. Sie reifen während einiger Monate durch Bakterien und Enzyme. Die meisten Sorten können sowohl zum Reiben und Kochen als auch als Dessertkäse verwendet werden.

Der Edamer mit seiner roten Schutzschicht und seinem niedrigeren Fettgehalt ist besonders bei Kalorienzählern ein beliebter Käse. Er eignet sich sehr gut als Fonduekäse, obwohl der Emmentaler als solcher gilt. Raclette ist ein Käse, der für ein typisch schweizerisches Gericht geschmolzen und mit Kartoffeln gegessen wird. Parmesan ist wegen seines starken Aromas ein wichtiger Kochkäse.

Der Fettgehalt der verschiedenen Käsesorten ist in Prozenten auf der Verpackung angegeben. Er bezieht sich auf die Trockenmasse (% i. Tr.)und variiert von sehr niedrig (unter 10 Prozent) bis hoch (über 60 Prozent), das hängt von der Milch- oder Sahnesorte ab, aus der der Käse hergestellt wurde.

(Dies ist Haushaltstipp Nr. 391)

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