Private oder gesetzliche Krankenversicherung? - Haushaltstipp Nr. 387- Praktische-Haushaltstipps.de

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Private oder gesetzliche Krankenversicherung?

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In Deutschland ist das Abschließen einer Krankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Angeboten werden eine gesetzliche Krankenversicherung sowie die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Einen Überblick über die ganz eigenen Vor- und Nachteile der zwei Varianten finden Sie hier.

Die private Krankenversicherung en detail


Eine private Krankenversicherung kommt tatsächlich nicht für jede Person infrage. Normale Arbeitnehmer müssen beispielsweise ab 2012 über ein Jahreseinkommen von mehr als 50.850 Euro verfügen, um eine private Versicherung in Anspruch nehmen zu können. Für Selbstständige, Freiberufler, Ärzte jeglicher Fachrichtung und Beamte ist es dagegen ganz unkompliziert, eine private Versicherung abzuschließen. Wenn Sie sich für eine private Krankenversicherung entscheiden, können Sie einige Vorteile in Anspruch nehmen. Zuerst einmal richtet sich der von Ihnen zu zahlende Beitrag nach den Leistungen, die Sie sich aus dem Angebotskatalog der jeweiligen Versicherung auswählen. Außerdem spielt Ihr Alter sowie ihre gesundheitliche Vorgeschichte eine Rolle. Besteht zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten, kann dies den zu zahlenden Betrag beeinflussen. Ihr Einkommen spielt hier aber überhaupt keine Rolle, ihr Beitrag wird vollkommen individuell berechnet. Je nachdem, für welches Leistungspaket Sie sich entscheiden, haben Sie die Möglichkeit, sich eine nahezu luxuriöse ärztliche Behandlung zu leisten. So fallen je nach Auswahl zum Beispiel keine zusätzlichen Kosten für Medikamente oder Zahnersatz an, Sie können sich frei für einen Arzt entscheiden oder können im Fall eines Krankenhausbesuchs ein Einzelzimmer beziehen. Die Kosten richten sich folglich auch nach Ihren persönlichen Wünschen. Ein Nachteil ist jedoch, dass Familienmitglieder außer Kinder nicht mitversichert werden, sondern einen eigenen Beitrag zahlen müssen. Da das Alter eine Rolle bei der Ermittlung des Beitrages spielt, kann es zudem gerade für ältere Menschen zu sehr viel höheren Kosten kommen, die womöglich nicht jeder zu zahlen bereit ist. Außerdem bietet jede Versicherung ihre ganz eigenen Leistungen zu unterschiedlichen Kosten an, was eine ausführlich Recherche zu diesem Thema unabdingbar macht. Auf www.aecura.de können Sie beispielsweise problemlos unterschiedliche private Krankenversicherung vergleichen und diese ganz nach Ihren persönlichen Wünschen aussuchen. Ebenso haben Sie Zugriff auf weitere Informationen rund um das Thema Krankenversicherung im Allgemeinen.

Die Vor- und Nachteile einer gesetzlichen Krankenversicherung


Für eine gesetzliche Krankenversicherung spricht vor allem die Tatsache, dass direkte Familienmitglieder Kinder oder Ehepartner - hier ganz problemlos mit versichert werden können, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Ehepartner entweder keinen eigenen Verdienst hat oder aber nicht mehr als 400 Euro im Monat verdient. Für Kinder gilt im Allgemeinen, dass sie bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres familienversichert sind. Nehmen sie daran anschließend ihr Studium auf oder treten eine Berufsausbildung an, können sie bis zum Alter von 25 Jahren mit versichert werden. Dies hängt jedoch auch damit zusammen, ob das Kind über einen eigenen Verdienst verfügt und wenn ja, wie hoch dieser ist. Eine weiterer Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherung ist, dass nahezu jeder die Möglichkeit hat, sich auf diese Art und Weise versichern zu lassen, da kein Auswahlverfahren wie bei der privaten Variante stattfindet. Zu den Nachteilen zählt, dass der zu zahlende Beitrag sich nicht nach Alter oder Gesundheitszustand der Versicherungsnehmer richtet, sondern unmittelbar auf der Grundlage des Einkommens berechnet wird. Da die gesetzlichen Krankenversicherungen nach dem Solidaritätsprinzip funktionieren, bezahlen jüngere und nicht so häufig kranke Versicherte folglich für ältere Kunden mit. In vielen Fällen garantiert die gesetzliche Versicherung außerdem nur ein bestimmtes Basisprogramm, das bei Bedarf durch Zusatzbeiträge aufgestockt werden muss. Der zu leistende Beitrag für die Versicherung wurde überdies in den vergangen Jahren mehrfach erhöht.

(Dies ist Haushaltstipp Nr. 387)

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