Schimmelbefall vermeiden - Haushaltstipp Nr. 361- Praktische-Haushaltstipps.de

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Schimmelbefall vermeiden

Tipps gegen den Pilzbefall

Schimmelflecken in der Wohnung sind nicht nur unschön, sie sind auch ungesund. Schimmelsporen können Allergien und Asthma auslösen und stehen in dem Verdacht, für viele andere gesundheitliche Beschwerden verantwortlich zu sein.
Liegt ein Schimmelbefall vor, geht es in erster Linie darum, herauszufinden, was ihn hervorruft.
Dort wo es feucht ist, gedeiht Schimmel besonders gut. Feuchtigkeit entsteht durch kochen und duschen, ja allein durch die Atemluft der Bewohner. Wird die Luft zu feucht und trifft auf kalte Flächen, kondensiert die Feuchtigkeit. Die Folge sind feuchte Wände, auf denen sich Schimmel heimisch fühlt. Das Problem tritt oft in ungeheizten Räumen auf.
Durch regelmäßiges Lüften wird die feuchte Luft gegen frische, trockene ausgetauscht. Dabei sollte man dreimal am Tag die Fenster ganz öffnen, statt ein Fenster den ganzen Tag über gekippt zu lassen. Außerdem sollte man alle Räume ausreichend heizen, damit sie nicht auskühlen. Denn dadurch würden wieder kalte Flächen entstehen, auf denen die Feuchtigkeit kondensieren kann.
Werden diese einfachen Regeln eingehalten und es kommt dennoch zu Schimmelbildung, liegen wahrscheinlich Baumängel vor. Dazu gehören zum Beispiel schlecht gedämmte Fassaden und Kältebrücken wie Beton- und Stahlteile. Noch schlimmer sind undichte Dächer, Risse in der Fassade und feuchte Keller. Diese Ursachen können in der Regel nur durch Baumaßnahmen behoben werden. Nicht um Schimmel handelt es sich bei dem sogenannten Fogging-Effekt. Dieser schmierige, schwarze Belag entsteht meist direkt nach dem Bau oder einer Modernisierung. Der Staub kommt aus den verwendeten Materialien und schlägt sich an den kalten Wänden nieder, wenn zum ersten Mal geheizt wird.
Leichte Schimmelflecken kann man mit 70%igem Isopropylalkohol behandeln. Die Dämpfe sind giftig, so dass die betroffenen Räume gut gelüftet werden müssen. Man bekommt das Mittel in Apotheken und es muss 30 Minuten einwirken. Bei großen Flächen oder wiederholtem Auftreten sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen. Informationen bekommt man auch beim örtlichen Umweltamt.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 361)

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