Tiefkühlen für Fortgeschrittene - Haushaltstipp Nr. 347- Praktische-Haushaltstipps.de

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Tiefkühlen für Fortgeschrittene

Noch mehr Tipps zum Einfrieren

Gemüse einfrieren
Tiefgefrorenes Gemüse enthält mehr Vitamine als Gemüse, dass länger als einen Tag gelagert wird. Wenn man Gemüse nicht sofort verarbeiten will, sollte man es daher einfrieren. Dabei gilt: je weniger Wasser ein Gemüse enthält, desto besser lässt es sich einfrieren. Friert man etwa Gurken oder Salat ein, zerstören die entstehenden Eiskristalle die Zellstruktur und das Gemüse wird beim Auftauen matschig.
Generell kann man Gemüse roh einfrieren, oftmals empfiehlt es sich aber, es vorher zu blanchieren. Dadurch werden Enzymaktivitäten gestoppt, die sonst zu Vitaminverlusten und Veränderungen von Konsistenz und Farbe führen können. Zum Blanchieren wäscht und putzt man das Gemüse. Anschließend schneidet man es klein und gibt es dann für 2-4 Minuten in kochendes Salzwasser. Dann schreckt man das Gemüse in eiskaltem Wasser ab, trocknet es und verpackt es portionsweise. Je kleiner die Mengen sind, desto schneller kühlt das Gefriergut aus. Dadurch bleiben die Eiskristalle klein und das Gemüse bleibt ansehnlich und frisch.
Kräuter einfrieren
Will man Kräuter einfrieren, wäscht man sie kurz und trocknet sie gut ab. Dann hackt man sie fein und gibt sie in Eiswürfelbehälter. Das Einfrieren eignet sich vor allem für Kräuter, die beim Trocknen ihr Aroma verlieren.
Obst einfrieren
Obst kann nicht im Ganzen eingefroren werden. Man wäscht und putzt es, um es anschließend in kleine Strücke zu schneiden. Die Ausnahme bilden hier die Beeren, die klein genug sind. Damit die Beeren in der Tiefkühlruhe nicht aneinander kleben, legt man sie auf ein sauberes mit Folie oder Backpapier aussgelegtes Backblech und stellt dieses in die Kühlung. Wenn die Beeren gefroren sind, kann man sie problemlos in einen Gefrierbeutel oder eine Dose umfüllen, ohne dass sie zermatschen.
Gerade bei stark wasserhaltigem Obst gibt es bessere Konservierungsmethoden, wie z.B. das Einkochen. Alternativ kann man die Früchte gleich zu Kompott oder Püree verarbeiten und dieses dann einfrieren.
Brot und Kuchen einfrieren
Wie immer gilt: möglichst luftdicht verpacken und möglichst schnell einfrieren, damit man das beste Ergebnis erzielt. Brot und Brötchen kann man direkt im Ofen oder auf dem Toaster aufbacken.
Molkereiprodukte und Eier einfrieren
Milch, Joghurt, Sahne und Quark eignen sich wegen des hohen Wasseranteils nicht zum Einfrieren. Dasselbe gilt auch für Weichkäse, die ebenfalls viel Wasser enthalten. Hartkäse und Butter hingegen können ohne Probleme tiefgekühlt aufbewahrt werden.
Bei ganzen Eiern würde beim Einfrieren die Schale platzen. Getrenntes Eiweiß und Eigelb kann man hingegen problemlos einfrieren.
Fisch und Fleisch einfrieren
Das ist schon wieder einfacher. Am besten nimmt man das Fleisch oder den Fisch direkt nach dem Einkaufen aus der Verpackung, tupft es trocken und friert es mit möglich wenig Luft ein. Ein Vakuumiergerät ist die Beste Möglichkeit gerade wenn man viel Fleisch und Fisch einfriert, kann sich die Anschaffung lohnen. Dadurch ist das Fleisch optimal vor Gefrierbrand geschützt. Bei Fleisch und Fisch sollte man besonders auf die Hygiene beim Auftauen achten, sonst können sich Bakterien und Keime rasant vermehren. (Beachten Sie hierzu die ? allgemeinen Tipps zum Einfrieren ). Fleisch und Fisch sollten nur angebraten werden, wenn sie vollständig aufgetaut sind, sonst verliert das Fleisch zu viel Flüssigkeit.
Hackfleisch gibt man in einen Gefrierbeutel und drückt es platt (ca. 2cm Höhe). Knickt man den Gefriebeutel dann in der Mitte um, lässt sich das eingefrorene Hack später leicht portionieren.
Reste einfrieren
Reste sollte man erst einfrieren, wenn sie Zimmertemperatur erreicht haben. Anschließend verpackt man Gemüse, Fleisch und Soße in getrennte luftdichte Behälter und friert sie ein. Essensreste taut man im heißen Topf oder mit der Auftaufunktion der Mikrowelle kurz vor dem Verzehr auf. Langsames Auftauen kann dazu führen, dass sich Bakterien und Keime stark vermehren.
Einige stärkehaltigen Lebensmittel lassen sich nicht gut einfrieren. Gerade bei Kartoffeln wird durch das enthaltene Wasser beim Einfrieren die Zellstruktur stark geschädigt und sie sind nach dem Auftauen matschig und unansehnlich. Nudeln und Reis lassen sich zwar besser einfrieren, aber auch sie leiden unter Qualitätsverlust. Kroketten, Reibeplätzchen und Pommes lassen sich hingegen problemlos einfrieren.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 347)

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