Jalousien, Rollläden und Lamellenvorhänge reinigen - Haushaltstipp Nr. 325- Praktische-Haushaltstipps.de

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Jalousien, Rollläden und Lamellenvorhänge reinigen

Putztipps für den Sonnenschutz

Rollläden sind oft der Witterung ausgesetzt und verschmutzen deswegen schnell. Relativ einfach reinigen lassen sich noch Rollläden in den unteren Etagen. Hier deckt man vor dem Reinigen die Fensterbänke mit Lappen und Tüchern ab, damit herabtropfendes Wasser aufgesogen wird und nicht am Außenputz herunterläuft. Man lässt die Rollläden nur soweit herunter, dass man die Spalten und Löcher noch mitreinigen kann. Zum Reinigen reicht eine starke Lauge aus Wasser und Kunststoff- oder Neutralreiniger. Die Rollläden gründlich von Innen und Außen abreiben und anschließend mit viel klarem Wasser nachspülen. Bevor man den Rollladen wieder hochzieht, reibt man ihn trocken, damit er keine Stockflecken ansetzt. Rollläden in den oberen Etagen sind schwieriger zu Reinigen, da hierbei der Kasten, in dem sich der Rollladen befindet, geöffnet und der Rollladen Stück für Stück gereinigt werden muss. Die unteren Elemente lassen sich eventuell noch mit der Hand erreichen. Dabei muss man aber äußerst vorsichtig sein und sollte sich in keinem Fall zu weit aus dem Fenster lehnen um Stürze zu vermeiden. Versucht man, die oberen Rollläden von unten mit dem Gartenschlauch oder dem Hochdruckreiniger zu säubern, verschmutzt man sich unter Umständen die Fassade oder beschädigt den Anstrich.
Man kann versuchen, die Rollläden bei Regen herunterzulassen und sie so zu reinigen.
Um die Gurte der Rollläden zu reinigen, reicht es in der Regel, sie mit einem gut ausgewrungenen Mikrofasertuch abzureiben. Richtig stark verschmutzte Gurte kann man zwar ausbauen und waschen, aber dabei geht die Imprägnierung verloren. Bevor man sich diese Arbeit macht, kann man sie mit fettlösendem Haushaltsreiniger und Wasser abwaschen. Bekommt man sie gar nicht mehr sauber, sollte man in einen neuen Gurt investieren. Man bekommt die Gurte als Meterware oder als fertiges Set im Baumarkt.

Besonders schwierig zu reinigen sind Jalousien. In den meisten Fällen bestehen Jalousien aus lackiertem Aluminiumblech oder Kunststoff, seltener ist die Ausführung in Holz. Kunststoff und Aluminium haben den Vorteil, dass sie relativ unempfindlich sind. Auf den horizontal verlaufenden Lamellen lagern sich besonders gerne Staub, Nikotin und Fett ab. Im Lauf der Zeit verbindet sich diese Mischung zu einem unansehnlichen und hartnäckigen Belag. Deswegen sollte man Jalousien regelmäßig reinigen. Zuerst sollte man die Lamellen entstauben. Dazu stellt man sie so ein, dass sie eine geschlossene Fläche bilden und wischt sie mit einem Staubtuch ab. Nach dem Entstauben wischt man mit einem feuchten Lappen über die geschlossene Fläche und trocknet sie zum Schluss gut ab. Anschließend verändert man die Lamellenstellung, so dass die andere Seite nach außen zeigt und geht genauso vor. Mindestens einmal jährlich sollte man die Jalousien gründlich reinigen und jede Lamelle einzeln abwischen. Dazu putzt man sie einzeln mit einem feuchten Lappen ab und reibt sie anschließend sofort trocken. Es gibt auch spezielle Putzutensilien für Jalousien, die einem die Arbeit etwas erleichtern. Jalousien aus Kunststoff oder Aluminium kann man auch in der Badewanne mit Wasser und Neutralreiniger einweichen. Vor allem hartnäckiger Schmutz lässt sich besser entfernen. Scheuernde Putzmittel sollte man zur Reinigung von Jalousien nicht verwenden, da sie sonst verkratzen könnten. Mit viel klarem Wasser abspülen, abtrocknen und wieder aufhängen.

In Privathaushalten eher selten anzutreffen sind Lamellenvorhänge, bei denen die Lamellen senkrecht hängen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass man die Lamellen selber waschen kann. Es ist relativ teuer, die Lamellen von einer Firma reinigen zu lassen. In der Regel kann man Lamellen aus Glasfaser oder Polyesterfasern selbst waschen, dazu sollte man sich aber ausführlich beraten lassen. Um die aufwändige Reinigung hinauszuzögern, sollte man die Lamellen regelmäßig von Staub befreien. Dazu kann man sie entweder bei niedrigen Wattzahlen absaugen oder man putzt sie regelmäßig mit einem trockenen Tuch ab. Ab und zu wischt man die Lamellen mit einem feuchten Tuch ab. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Lamellen nicht zu nass werden und anschließend gut trocknen, damit keine Stockflecken entstehen. Das Putzwasser muss regelmäßig gewechselt werden, sonst läuft man Gefahr, die Lamellen durch das Putzwasser zu verschmutzen. Verwendet man Putzmittel, müssen die Lamellen hinterher mit klarem Wasser abgespült werden.
Kann man die Lamellen selber waschen, beachtet man in erster Linie die Pflegehinweise vom Hersteller. Generell hängt man die Streifen ab, entfernt Verbindungsketten und Gewichte und rollt sie zu einer lockeren Rolle auf. Dabei beginnt man oben, damit die stärker verschmutzten unteren Enden nach außen kommen. Damit die Rollen in der Waschmaschine nicht aufgehen, steckt man sie in ein Wäschenetz. Alternativ kann man auch ein nicht abfärbendes, breites Gummiband nehmen. Meist können die Lamellen bei 30C oder im Wollwaschprogramm mit Feinwaschmittel gewaschen werden. Besonders stark verschmutzte Lamellen kann man in einer Lauge aus warmem Wasser und Feinwaschmittel einweichen. Anschließend gut mit klarem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Den letzten Rest Feuchtigkeit verlieren sie nach dem Aufhängen. Zum Schluss werden wieder die Gewichte und Verbindungskettchen befestigt.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 325)

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