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Putztipps

Sicher zum sauberen Heim

Ein großer Hausputz erfordert viel Zeit, und zwar oft weitaus mehr, als ursprünglich eingeplant war. Wirklich große Aktionen sollte man daher nur in einem ausreichend großen Zeitfenster starten. Während des Putzens tauchen oft noch andere Arbeiten auf, die man dann "mal eben" miterledigen möchte. Dabei läuft man Gefahr, an vielen Ecken zu beginnen und am Ende nicht richtig fertig zu werden. Also lieber auf die begonnenen Aufgaben konzentrieren und sich die nächsten Arbeiten für die nächste Aktion notieren.

Ein großer Teil aller Unfälle passiert im Haushalt, aber das Unfallrisiko lässt sich mit einfachen Mitteln verringern.
Zwischen Putzeimer und Leiter auch noch Kinder zu beaufsichtigen ist zum Beispiel keine besonders gute Idee. Wer seine Aufmerksamkeit teilt, provoziert Unfälle durch selbst produzierte Stolperfallen und Hektik. Zudem könnten Kinder Reinigungsmittel probieren oder sie laufen einem in ungünstigen Momenten über den Weg. Entspannter für beide Seiten ist es, wenn die Kinder bei den Großeltern oder bei Freunden sind.

Ebenfalls ganz wichtig ist die richtige Kleidung und die richtige Putzausstattung. Schlabberige Ärmel und Hosenbeine haben meist nur den unangenehmen Effekt, dass man hängen bleibt. Ebenso sollte man in auch nicht figurbetonter Kleidung, die einen beim Bücken kneift, putzen. Gerade wenn Arbeiten anstehen, die den Gebrauch von Leitern erfordern, sind feste Schuhe mit einer Gummisohle Pflicht. Das Gummi wirkt rutschhemmend und gibt so die nötige Trittsicherheit. Auch um "mal eben" Gardinen aufzuhängen sind Schlappen auf der Leiter tabu. Leitern sollten im Übrigen immer mit dem GS-Siegel geprüft sein und müssen einen festen Stand haben. Kippelnde Leitern sind schon fast eine Garantie für einen Haushaltsunfall. Will man nicht immer ganz so hoch hinaus, bietet sich die Anschaffung eines sogenannten Tritts an. Die sind kleiner als eine Leiter und deswegen leichter zu handhaben.

Um weitere Stolperfallen auszuschalten, sollten Staubsauber, Schrubber und Putzeimer sofort weggeräumt werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Gerade bei einem Putzmarathon werden die Hände großen Belastungen ausgesetzt. Gummihandschuhe schützen die Hände vor scharfen Reinigern und die heute erhältlichen mit Textilfütterung sind außerdem sehr viel hautfreundlicher als einfache Gummihandschuhe ohne Fütterung.

Apropos scharfe Reiniger: die sind in vielen Fällen ebenso teuer wie überflüssig. Für viele Flecken gibt es einfache, günstige und wirksame Hausmittel. Sollte man doch den ein oder anderen Reiniger für nötig erachten, müssen diese außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Der Schrank unter der Spüle ist nicht sicher, da auch für Kleinkinder bequem zu erreichen! Gebrauchte Reiniger also sofort wieder in einen am besten verschließbaren Schrank weit oben verstauen. Reiniger, auch scheinbar harmlose wie Spülmittel, auf keinen Fall in Getränkeflaschen umfüllen.

Zum Reinigen von Elektrogeräten trennt man diese immer vom Netz, auch wenn man sie nur kurz feucht abwischen will. Außerdem darf kein Wasser ins Gehäuse laufen. Für die Reinigung sind Aceton, Spiritus, trockene Microfasertücher oder Waschbenzin nicht geeignet. Beim einschalten von Elektrogeräten entstehen oft kleine Funken, die die Dämpfe entzünden könnten. Die statische Aufladung von Microfasertüchern kann, wie ins Gehäuse gelangtes Wasser, zu Schäden an der Elekrtonik führen. Nutzen Sie zum Reinigen ein mit Spüliwasser getränktes und gut ausgewrungenes Putztuch.

Auch hartnäckiger Schmutz kann in vielen Fällen der sehr simplen Methode des Einweichens nicht widerstehen. Dazu legt man den verschmutzten Gegenstand einfach für ein bis zwei Stunden in warmes Wasser mit Spülmittel oder Neutralseife. Wischt man anschließend mit einem Lappen darüber, lassen sich eine Verschmutzungen problemlos entfernen.

Versicherungstechnisch schützt nur eine private Unfallversicherung, wenn einem selbst etwas zustößt. Haushaltshilfen sind nur versichert, wenn sie bei der gesetzlichen Unfallversicherung angemeldet sind. Bei größeren Sachschäden springt die Hausrat Versicherung ein.
Zum Möbelrücken sollte man sich auf jeden Fall noch eine tatkräftige Hilfe organisieren, damit man sich keinen Bruch hebt oder sich Quetschungen zuzieht.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 309)

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