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23022012 0503 |
Das Anlegen einer HausapothekeRetter in der Not
Arzneimittel, Wundauflagen und Verbände – in jedem Haushalt sollte es zumindest eine medizinische Grundausstattung geben, damit man im Notfall eine kleinere Wunde oder Unwohlsein schnell behandeln kann. Bei kleinen und größeren Notfällen ist die Hausapotheke oft Retter in der Not. Allerdings nur, wenn sie auch richtig bestückt ist. Wir erklären, was wirklich hinein gehört!
Was gehört hinein? Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage besitzt das Gros der Deutschen eine Hausapotheke - soweit die gute Nachricht. Und jetzt zur schlechten: Nur etwa ein Drittel von ihnen überprüft selbige auch wirklich häufig genug. Es ist nämlich absolut notwendig, den Inhalt des Medizinschränkchens spätestens nach zwei Jahren zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Eigentlich sollte man sogar in jedem Jahr die Medikamente und das Verbandsmaterial in einer Hausapotheke gründlich kontrolliert und nach Bedarf auffüllen. In den meisten Haushalten ist es leider gang und gäbe, längst abgelaufene Medikamente bis zum Sanktnimmerleinstag aufzubewahren. Das ist nicht nur ziemlich müßig, sondern auch echt gefährlich. Einige Medikamente verlieren nämlich nicht nur ihre Wirkung, sondern können sich mitunter sogar negativ auf die Gesundheit auswirken. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Es ist nämlich zusätzlich auch noch so, dass ungefähr 50 Prozent der Hausapothekenbesitzer für den Notfallkasten zusätzlich auch noch den völlig falschen Platz gewählt hat. Die bereits angesprochene Studie machte deutlich, dass bei etwa 53 Prozent der Befragten Pillen und Mullbinden im feuchtwarmen Badezimmer oder im Küchenschrank vor sich hin gammeln. Die einwandfreie Funktion einer Hausapotheke ist somit nicht mehr gegeben. Dabei ist der Medizinschrank wirklich ziemlich nützlich: Er hilft sowohl kleine Verletzungen zu versorgen, aber auch wenn am Abend ein erstes Halskratzen eine Erkältung ankündigt oder man sich nicht sicher ist, ob man schon Fieber hat oder nicht, kann der Inhalt der Hausapotheke hilfreich sein. Symptome können gelindert und kleinere Verletzungen versorgt werden. Schmerz- und Fiebermittel, Sterile Kompressen, Mullbinden und Pflaster, Salben oder Gels gegen Prellungen, Wund- und Heilsalbe sowie etwaige Tinkturen gegen Insektensticke sollten in der Hausapotheke schon vorhanden sein. Tipp: Falls man mal etwas nicht im Haus haben sollte, kann man auch » Gutscheine für die EU-Versandapotheke im Internet einlösen und das eigene Erste-Hilfe-Set aufrüsten.
Regelmäßig ausmisten Es sollte sich eigentlich von selbst verstehen, dass man abgelaufene Präparate unbedingt entsorgen muss. Das gilt auch für Medikamente, die zwar noch nicht abgelaufen sind, aber bereits vor über einem halben Jahr geöffnet wurden. Besonders anfällig sind zum Beispiel auch Flüssigkeiten sowie Salben, Cremes und Gele. Kommen sie mit Sauerstoff in Kontakt, setzt ein Oxidationsprozess ein. Auch Bakterienherde können durch abgelaufene oder nicht wiederverschließbare Mitten entstehen.
(Dies ist Nr. 383)
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