Obst einkochen - Haushaltstipp Nr. 377- Praktische-Haushaltstipps.de

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Obst einkochen

aus dem Garten in den Keller

Das Einkochen hat eine sehr lange Tradition; viele von uns kennen dies noch von den Eltern oder Großeltern. Egal ob Gemüse oder Fleisch - Eingekochtes schmeckt einfach gut. Besonders gerne wird übrigens Obst eingemacht - beherzigt man einige Tricks, ist dies auch gar nicht so schwierig.

Generell kann man nahezu jede Obstart einkochen. Grundsätzlich sollte man entsprechend der Jahreszeit einkochen - im Herbst also ist es besonders lohnenswert, Äpfel oder Birnen einzukochen, wenn diese reif sind. Doch auch Erdbeeren, Pfirsiche oder Pflaumen eignen sich hervorragend zum Einkochen. Das Prinzip ist eigentlich bei jeder Obstart gleich: zunächst werden die Früchte wenn nötig geschält, von Kerngehäusen und Schmutz befreit und schließlich in einer Zuckerlösung erhitzt. Wer mag, kann auch etwas Zitronensaft dazugeben - dieser verfeinert das Aroma der Früchte. Ganz wichtig ist dann die sogenannte Sterilisation; diese erfolgt bei etwa 100 Grad für circa 20 Minuten. Im Gegensatz dazu gibt es noch das Pasteurisieren - grundlegender Unterschied zum Sterilisieren ist die Temperatur, denn diese beträgt beim Pasteurisieren nur etwa 80 Grad Celsius. Diese beiden Vorgänge sind daher so entscheidend, weil das Obst mit diesem Prozess haltbar gemacht wird.

Den richtigen Zeitpunkt für das Umfüllen der Früchte in die Einmachgläser zeigt die sogenannte Gelierprobe. Zu diesem Zweck wird eine kleine Menge des Obstes auf einen Teller gegeben. Wird dieses sofort fest, kann das Einmachgut in die vorbereiteten Gläser gefüllt werden.

Zum Einkochen sind nur einige Utensilien erforderlich, die eigentlich jeder im Haus hat. Neben einem großen Kochtopf benötigt man einen Holzlöffel (Plaste eignet sich aufgrund der hohen Temperaturen nicht gut) oder auch einen speziellen Schaumlöffel. Mittlerweile sind im Handel auch sogenannte Einmachautomaten erhältlich, welche die Arbeit ungemein erleichtern.

Nach diesem Erhitzungsvorgang werden die Früchte in spezielle Einmachgläser gefüllt. Das Besondere an diesen Gläsern ist, dass sie mit einem Gummiring versehen sind - so bleibt das Obst lange haltbar. Einige dieser Gläser haben auch nur einen Schraubverschluss, eignen sich aber zum Einkochen genauso gut. Wichtig ist es, die Gummiringe oder Schraubverschlüsse gut abzukochen, denn Sauberkeit hat beim Einmachen absolute Priorität. Vor dem Befüllen der Gläser sollten diese mit heißem Wasser gut ausgespült werden.

Einkochgut ist lange haltbar - wichtig ist nur, dieses an einem kühlen und luftdichten Ort aufzubewahren, etwa im Keller. Ist ein Glas beschädigt und der Inhalt mit Sauerstoff in Berührung gekommen, ist jedoch Vorsicht geboten. Dann nämlich kann das Gut schnell verderben und sollte daher so schnell wie möglich verzehrt werden.

(Dies ist Haushaltstipp Nr. 377)

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