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18052012 0745 |
Ökostrom für den HaushaltGrüner Strom aus der Steckdose...
Die Kosten für Strom sind ein Posten, der die Haushaltskasse besonders belastet. Aus diesem Grund ist es sinnvoll den Stromanbieter zu wechseln, wenn man hierdurch sparen kann. Doch der Preis sollte nicht das einzige Kriterium beim Anbieterwechsel sein. Die Debatte um den Atomausstieg hat gezeigt, dass wir uns in Zukunft mehr mit der Nachhaltigkeit unserer Stromquellen beschäftigen müssen. Ökostrom ist daher eine wichtige Alternative.
Inzwischen ist Ökostrom häufig nicht einmal mehr teurer als konventionell gewonnene Energie. Ganz im Gegenteil - oft sind die Anbieter von umweltfreundlichem Strom sogar günstiger. Es empfiehlt sich daher vor dem Anbieterwechsel eine gründliche Prüfung des Stromversorgers, um festzustellen, ob der Strom wirklich ökologisch einwandfrei gewonnen wird.
Ökostrom, aber richtig Was ist Ökostrom eigentlich genau? Der Begriff wird in den Medien und der Werbung häufig verwendet, doch was wirklich dahinter steckt wissen die wenigsten. Leider hilft der Gesetzgeber in diesem Fall auch nicht weiter, denn eine genaue Definition für den Begriff gibt es nicht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Ökostrom im Gegensatz zum konventionellen Strom nicht aus fossilen Brennstoffen oder Kernenergie gewonnen wird, vielmehr sind es erneuerbare Energieträger wie Wasserkraft, Wind oder Sonnenenergie, die Ökostrom bereitstellen. Wer sichergehen möchte, dass sein Strom nur aus diesen Quellen gewonnen wird, der sollte auf bestimmte Label achten. Zuverlässig sind das OK-Power-Label und das Grüner Strom Label. Das RECS Label ist hingegen kein Anhaltspunkt für echten Ökostrom. Bei diesem Label, spalten die Stromerzeuger den ideellen Mehrwert des Stroms aus erneuerbaren Energien vom physischen Strom ab und geben Zertifikaten für den Strom aus erneuerbaren Energien aus. Diese können dann andere Anbieter erwerben und somit -ohne selber Ökostrom zu produzieren- solchen verkaufen.
Sorgenfreier Wechsel Trotz der Vorteile bei der Umweltfreundlichkeit und beim Preis schrecken immer noch viele Haushalte davor zurück, den Stromanbieter zu wechseln. Dabei ist dieser Schritt weder besonders schwierig noch kompliziert. Während früher die bürokratischen Hürden oft hoch waren, hat sich dies durch die Liberalisierung des Energiemarktes gewandelt. Die große Zahl der Anbieter hat dazu geführt, dass ein heftiger Preiskampf entstanden ist, der zu sinkenden Tarifen geführt hat. Um den passenden Anbieter zu finden, empfiehlt es sich, auf einem Vergleichsportal im Internet die verschiedenen Stromlieferanten zu vergleichen. Als Basis dient dabei der bisherige Stromverbrauch. Das Vergleichsportal errechnet dann, welcher Anbieter der Beste ist. Daneben werden auch Öko-Label angezeigt. Hat man sich für ein Unternehmen entschieden, kann man in der Regel online den Vertrag ausfüllen, dieser wird dem Verbraucher dann zugeschickt. Um alle weiteren Formalitäten kümmert sich der neue Versorger.
(Dies ist Nr. 376)
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