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Blumen selber ziehen

Selber säen? Dann wirds aber Zeit!

In diversen Baumärkten, Discountern und Gärtnereien haben die bunten Samentütchen wieder Einzug gehalten und lassen das Herz eines jeden Hobbygärtners höher schlagen. Schließlich ist das Selbersäen eine echte Herausforderung und kann mit der herrlichsten Blumenpracht belohnt werden. Allerdings können sich die kleinen Körnchen auch als echter Rohrkrepierer erweisen und nur kümmerliche Pflänzchen hervorbringen, wenn man nicht alles richtig macht. Dafür ist die Freude umso größer, wenn die Blumen hinterher in bunter Pracht erstrahlen.
Wann welche Blumen gesät werden und ob sie gleich ins Beet oder den Blumentopf können, entnimmt man entweder einem Aussaatkalender oder man wirft einen Blick auf die Rückseite der Verpackung. Hier findet man meistens detailierte Anweisungen für Aussaat und Pflege.
So macht es durchaus einen Unterschied, ob man einen sogenannten Licht- oder Dunkelkeimer hat. Während die Einen nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht angedrückt werden, müssen die Anderen in die Erde.
Bei vielen Blumen empfiehlt sich das Anlegen einer Vorkultur, bevor man die Pflanzen nach draußen gibt. Zur Anzucht eignen sich Torftöpfe und eine Temperatur von ca. 18°C. Sie sollte nicht zu sehr schwanken und die Erde muss regelmäßig, aber vorsichtig gewässert werden. Ideale Standorte sind Gewächshäuser oder Folientunnel, eine sonnige und warme Fensterbank tut es aber auch. Von Zinnien, Prunkwinde, Löwenmäulchen, Männertreu, Fleißigem Lieschen und Eisenkraut sollte man jetzt Vorkulturen anlegen.

Ein paar einfache Regeln sollte man für die Selbstaussaat berücksichtigen:


  • Töpfe und Kübel werden nur bis zur Hälfte mit Blumenerde befüllt. Darauf kommt eine Schicht Aussaaterde. Das ist eine Mischung aus Kompost, Sand und Erde. Sie ist schön locker und hat gleichzeitig genug Nährstoffe für die heranwachsenden Pflanzen.
  • Die Erde gut wässern.
  • Die Samen gut auf der Erde verteilen und mit Aussaaterde bedecken.
  • Bis die Samen keimen muss die Erde feucht gehalten werden. Vorsicht, ist sie zu nass, können Samen und Keimlinge faulen.
  • Damit die Pflänzchen nicht schief wachsen, brauchen sie viel Licht. Ein heller, nicht zugiger Platz ist ideal.

Möchte man üppig blühende Blumen, sollte man ca. vier Wochen nach dem Keimen düngen. Geeignet ist z.B. Kompost, aber auch gut getrocknetes Kaffeepulver oder Teesatz sind gute und günstige Dünger.

Hartschalige Samen, z.B. von Wicken, weicht man vor der Aussaat für 1-2 Tage ein. Sie können, genau wie Kornblumen, Ringelblumen und Sonnenblumen ab April direkt nach draußen gesät werden.
Direkt ausgesät werden können jetzt u.a. Schleifenblume, Rittersporn, Mohn und Hainblume.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 348)



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