Gartenarbeit im Oktober - Haushaltstipp Nr. 340- Praktische-Haushaltstipps.de

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Gartenarbeit im Oktober

Abschließendes und Vorbereitungen

Meist treten im Oktober die ersten Fröste auf. Frostempfindliche Kübelpflanzen müssen zum überwintern ins Haus gebracht werden.
Verblühte Blüten und Sommerpflanzen können abgeschnitten werden und auf dem Kompost entsorgt werden. Der Rasen wird zum letzten Mal gemäht und muss anschließend von Laub frei gehalten werden, denn er braucht Licht. Auf den Beeten kann es ruhig liegen bleiben, denn hier dient es als schützendes Wärmepolster für Blumen. 10 cm Laub schützen Wurzelballen zuverlässig vor Frost und Kälte. Lässt man das Laub während des Mähens liegen, wird es schön zerkleinert und kann leichter kompostiert werden. Außerdem sollte man seine Grünflächen jetzt mit kalium- und nicht mit stickstoffhaltigem Dünger behandeln. Auch Winterblüher brauchen jetzt ein wenig Dünger.
Im Oktober werden Rosen, Bäume, Sträucher und Blumenzwiebeln gepflanzt. Möchte man die Blumenzwiebeln in Töpfe pflanzen, müssen diese frostsicher sein.
Winterharte Pflanzen, Bäume und Sträucher werden jetzt zurückgeschnitten. Außerdem versieht man Pflanzkübel und Beete mit einem Winterschutz. Manche Steingartenpflanzen reagieren empfindlich auf Frost, sie sollten abgedeckt werden. Jetzt ist auch die letzte Gelegenheit, winterharte Gewächse zu pflanzen. Die letzten warmen Tage lassen diese noch ausreichend Wurzeln ausbilden. Deswegen kann man jetzt auch noch immergrüne Sträucher wie Koniferen und Kletterpflanzen umpflanzen. Sträucher und Bäume, die man im nächsten Jahr umpflanzen möchte, sticht man rundum mit dem Spaten ab. Der entstehende Graben wird mit Torfmull befüllt. Farbtupfer im herbstlichen Zierbeet sind beerentragende Sträucher, winterharte Stiefmütterchen und Zierkohl.
Die jungen Triebe der Kletterrose können jetzt locker an das Rankgitter gebunden werden.
Für Sommerzwiebeln wie Gladiolen wird es allerhöchste Zeit! Sie müssen spätestens jetzt ausgegraben und an einem trockenen Platz deponiert werden. Dahlien und Knollenbegonien sollten nach dem ersten Frost ausgegraben werden. Man reinigt die Knollen von Erde, entfernt beschädigte Teile und verwahrt sie wie die Dahlien an einem trockenen Platz. Nach dem Trocknen wickelt man die Knollen in isolierendes Zeitungspapier und überwintert sie an einem frostfreien Ort.
Pflanzenkübel werden winterfest gemacht, indem sie mit Rohrmatten oder Noppenfolie umwickelt werden. Die Wurzeln werden mit einer Lage Stroh oder Mulch geschützt. Winterharte Topfpflanzen brauchen auch im Winter Wasser. Sie müssen daher regelmäßig leicht gegossen werden. Oleander, Hibiskus und Zitronenbäumchen überwintern im Haus oder in einem frostsicheren Gewächshaus.
Geranien und Fuchsien werden zurückgeschnitten und an einem trockenen, kühlen und hellen Platz überwintert. Gerade soviel gießen, dass die Pflanzen nicht austrocknen.
Abgeerntete Beete werden jetzt umgegraben. Dabei sollte man das Unkraut entfernen und etwas organischen Dünger untergraben.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 340)

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