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Tipps und Tricks für die Erdbeer-Saison

Wissenswertes über Erdbeeren

230.000 Tonnen Erdbeeren verzehren die Deutschen pro Jahr und sind damit Europameister.
Doch eigentlich sind Erdbeeren gar keine Beeren, sondern gehören botanisch gesehen zu den Nüssen.
Die Erdbeeren, die wir heute kennen, entstanden im 18. Jahrhundert aus einer Kreuzung der Scharlach-Erdbeere aus Nordamerika und der sehr viel größeren Chile-Erdbeere. Seit dem ist die kleine rote Frucht in der Gunst der Deutschen rasant gestiegen. Mittlerweile belegt sie nach dem Apfel Platz Zwei auf der Beliebtheitsskala beim Obst.
Importierte Früchte bekommt man schon ab Ende Februar. Leider sind diese Erdbeeren oft stark mit Schadstoffen belastet und auch das Aroma lässt oft zu wünschen übrig. Die Züchtungen müssen den langen Transportweg überstehen und das geht zu Lasten des Geschmacks. Normalerweise sind die Erdbeeren aus Deutschland Anfang Juni reif, durch ausgefeilte Technik können deutsche Erdbeeren schon Ende April auf den Markt kommen. Erdbeeren aus Deutschland haben außerdem den Vorteil, dass lange Transportwege entfallen und die Früchte deshalb nicht so auf Haltbarkeit getrimmt werden.
Erdbeeren bestehen zwar zu 90% aus Wasser, sie sind aber durch über 300 Aromastoffe, Fruchtzucker- und -säuren eine wirkliche Geschmacksexplosion. Zudem sind Erdbeeren hemmungslos gesund:


  • Erdbeeren enthalten von allen Früchten die meisten Antioxidantien. Diese Stoffe fangen freie Radikale und schützen so die Zellen. Desweiteren enthalten Erdbeeren viel Magnesium.

  • Erdbeeren sind sehr vitaminreich. Sie enthalten z.B. mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und außerdem die Vitamine B1, B2, E, K, Beta-Karotin, Niazin und Folsäure. Gerade letztere ist sehr wichtig für Schwangere.

  • Zugreifen erlaubt: 100 Gramm Erdbeeren enthalten grad mal 32 Kilokalorien. Der enthaltene Fruchtzucker bremst die Lust auf Süßes. Das klappt natürlich nur bei ungezuckerten, vollreifen Früchten.

  • Erdbeeren enthalten mehr Asparaginsäure als Spargel und regen deswegen den Stoffwechsel an. Da Erdbeeren außerdem reichlich Kalium enthalten, wirken sie auf sanfte Weise entwässernd.

  • Und auch mit Ballaststoffen sind die kleinen Früchte reich gesegnet. Die wiederum sind wichtig für eine gesunde und geregelte Verdauung. Bei Durchfall hilft übrigens ein Tee aus Erdbeerblättern. Für eine Tasse Tee braucht man einen Teelöffel Erdbeerblätter.

  • Die kleinen Alleskönner helfen auch bei Rheuma, Gicht und anderen entzündlichen Beschwerden, da sie einen hohen Gehalt an Salicylsäure haben.

  • Deswegen hilft auch frischer Erdbeersaft gegen Pickel. Einfach auf den Pickel tupfen und über Nacht einwirken lassen. Ebenfalls Wunder wirkt eine Maske aus etwa 5 zerdrückten Erdbeeren und einem Esslöffel reichhaltiger Gesichtscreme.


(Dies ist Haushaltstipp Nr. 330)

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