Sinusitis oder Nasennebenhöhlenentzündung - Haushaltstipp Nr. 326- Praktische-Haushaltstipps.de

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Sinusitis oder Nasennebenhöhlenentzündung

mögliche Auslöser für Kopfschmerzen

Bei einer Erkältung sind in vier von fünf Fällen auch die Nebenhöhlen betroffen. Durch die Erkältung schwellen die Schleimhäute an und verstopfen so die feinen Gänge zwischen dem komplexen Höhlensystem in der Stirn- und Kieferhöhle. Dadurch können Schleim und Sekrete nicht abfließen und bauen einen Druck auf, als Folge leiden die Betroffenen unter Kopfschmerzen. Zusätzlich können sich Bakterien und Erreger im Sekret ausbreiten, was zu einer Entzündung führen kann. Weitere Symptome neben den Kopfschmerzen sind Druckgefühle über oder unter den Augen und Mattigkeit.
Doch nicht nur Erkältungen können die Nebenhöhlen verstopfen. Allergiker leiden oft unter verstopften Nebenhöhlen, da ihre Schleimhäute durch die Allergene ständig gereizt sind. Gerade Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel oder auch Zigarettenrauch führen zu dauerhaften Reizungen. Auch wer sich viel in klimatisierten oder überheizten Räumen aufhält, kann zu Sinusitis neigen.
Weitere Auslöser können Polypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand sein, wodurch die Zirkulation der Atemluft behindert wird. Wird die Sinusitis durch diese Faktoren ausgelöst, hilft ein einfacher Operativer Eingriff.
Auch eine nicht erkannte Zahnwurzelentzündung kann oft der Auslöser für eine Sinusitis sein. Ein entsprechender Verdacht sollte mit dem Zahnarzt abgeklärt werden.
Während bei allergischen Reaktionen das Nasensekret überwiegend klar ist, deutet gelb-grünliches Sekret auf eine Infektion hin. Hier hilft oft nur ein Besuch beim Arzt. Als chronisch gilt eine Sinusitis, wenn die Beschwerden vier oder fünfmal im Jahr auftreten oder länger als acht Wochen anhalten. Damit sich das Sekret nicht bis in die Augenhöhlen ausbreitet, sollte man unbedingt Rücksprache mit seinem Arzt halten.
Wer selber aktiv werden möchte, sollte seine Nase frei machen und seine Abwehrkräfte stärken. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft, verstopften Nebenhöhlen vorzubeugen. Durch trockene Heizungsluft werden die Schleimhäute gereizt, bei einem Spaziergang werden sie mit frischer, feuchter Luft verwöhnt und beruhigt. Abschwellende Nasensprays machen die Nase wieder frei und sorgen dafür, dass die Sekrete ungehindert abfließen können. Auch die Inhalation von Dampfbädern mit Salbei- oder Kamille helfen, die Schleimhäute zu beruhigen. Bei regelmäßiger Anwendung einer Nasendusche werden die Schleimhäute befeuchtet und Allergene und Schadstoffe ausgeschwemmt.
Je flüssiger das Sekret ist, desto besser kann es abfließen. Trinkt man mindestens drei Liter Flüssigkeit am Tag, bleibt der Schleim flüssig und die Nebenhöhlen verstopfen nicht so schnell. Besonders geeignet sind natürlich warme Kräuter- und Rotbuschtees, deren Wärme sich positiv auswirkt. Ebenfalls unterstützend wirken Tabletten mit Eisenkrautextrakt, dessen Inhaltsstoffe schleimlösend wirken.
Bei chronischen Beschwerden können Auflagen aus Senfmehl helfen. Dafür gibt man einen gehäuften Teelöffel Senfmehl in ein Mullbeutelchen oder in einen Teebeutel, taucht es kurz in handwarmes Wasser und legt es für zwei bis drei Minuten auf die betroffene Stelle. Die Wirkstoffe im Senf regen die Durchblutung an und aktivieren dadurch die Abwehrkräfte. Eine dünne Schicht aus Vaseline schützt die Haut vor Reizungen.
Und nicht zuletzt: Ruhe und Wärme tun gut. Das Immunsystem kann besser arbeiten und der ganze Organismus entspannt. Ein 20 minütiges Erkältungsbad oder eine Bestrahlung mit einer Rotlichlampe helfen Wunder.
(Dies ist Haushaltstipp Nr. 326)

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