Sesam wird seit Jahrhunderten als Ölpflanze verwendet. Die schwarzen, weißen oder goldenen Samen enthalten bis zu 60% Fett, wobei der Anteil der gesunden, ungesättigten Fettsäuren bei 90% liegt. Außerdem ist Sesam reich an Magnesium, Eisen, Kalzium und B-Vitaminen. Leider enthält die gesunde Saat aber auch eine Menge Nickel, auf das viele Menschen allergisch reagieren. Sesamöl wird in der Naturheilkunde zur Behandlung von Hautleiden verwendet und soll zudem die Verdauung fördern, die Nerven beruhigen und die Knochen stärken. Sesam eignet sich nicht nur als Beilage für deftiges Gebäck. Geröstet gibt er Obstsalaten, Müslis und grünem Salat einen besonderen Pfiff. Man kann ihn aber auch an Stelle von Paniermehl zum Panieren von Koteletts oder Schnitzeln verwenden. (Dies ist Haushaltstipp Nr. 324)