Um akute Zahnschmerzen zu lindern, kann man den betroffenen Zahn sowie das umgebende Zahnfleisch mit Teebaum- oder Nelkenöl einreiben. Auch das Kauen von Gewürznelken hilft. Gegen Entzündungen hilft das Gurgeln mit Kamillen- oder Salbeiextrakten. Salbei- oder Kamillentee helfen auch, sie sind aber nicht so hoch dosiert wie die Extrakte. Diese Maßnahmen sollten aber nur zur Überbrückung dienen und ersetzen keines Falls den Besuch beim Zahnarzt! Im Übrigen können bestimmte Blutdrucksenkende Medikamente die Entstehung von Zahnfleischentzündungen begünstigen. Die sogenannten Calcium-Antagonisten haben Nebenwirkungen auf das Zahnfleisch und fördern die Entstehung von Plaques. Weitet sich die Zahnfleischentzündung oder Paradontitis aus, droht eine Herzbeutelentzündung. Darum sollte man mindestens zweimal am Tag die Zähne gründlich von Plaques befreien. Unterstützend wirken antibakterielle Mundspülungen, wenn man abends vor dem Schlafengehen damit gurgelt. (Dies ist Haushaltstipp Nr. 272)