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18052012 0706 |
Rotkohl mit der besonderen Notewie aus Dosenrotkohl ein Gourmet-Gemüse wird
Rotkohl aus der Dose oder aus dem Glas hat den Vorteil, dass er schnell zubereitet ist. Der Geschmack lässt manchmal allerdings zu wünschen übrig. Der Geheimtipp aus Omas Fundus ist, neben dem obligatorischen feingeraspelten Apfel und dem Schweineschmalz, eine Verfeinerung mit 2 - 3 Teelöffeln Marmelade oder Gelee aus Holunder- oder schwarzen Johannisbeeren. Je nach persönlichen Vorlieben kann man auch zwischen Pflaumen (getrocknet, frisch oder als Muß), Weintrauben, Pfirsichen, Nektarinen und Orangen variieren. Ein paar Nelken und Lorbeerblatt runden das Ganze geschmacklich ab. Einige Köche schwören hingegen auf Glühweingewürz statt der klassischen Gewürze. Man gibt es am besten in einen Teebeutel, um es am Ende problemlos wieder entfernen zu können. Essig oder Zitronensaft verhindern, dass der Rotkohl beim Kochen grau wird. Wem der Rotkohl sauer aufstößt, sollte am Ende der Kochzeit einen Esslöffel Honig unterrühren. Das mildert die Säure und macht ihn bekömmlicher. Wem der Rotkohl aus der Dose oder aus dem Glas nicht zusagt, der wird nicht drumherum kommen, selbst Hand anzulegen. Reibt man den Rotkohl vor dem Raspeln mit etwas Speiseöl ein, bekommt man keine verfärbten Finger. Das Öl verhindert, dass sich die Farbe auf die Hände überträgt. Wer größere Mengen zubereitet um diese später einzufrieren, sollte das Rotkraut nicht ganz durchgaren, so dass er noch Biss hat.
(Dies ist Nr. 133)
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